Perspektiven
Das remember project setzt sich für Entstigmatisierung und einen ehrlichen öffentlichen Diskurs über die Herausforderungen dieser Krankheiten mit all ihren Facetten ein. Begleiten Sie das Projekt auf dem spannenden Weg in eine Zukunft ohne FTD!
Awareness, Gemeinschaft und Support
Das remember project steht nicht nur für mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für Betroffene und pflegende Angehörige. Ein Ziel des Projektes ist es, die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen zu informieren und zu vernetzen, um gemeinsam bedarfsgerechte, niedrigschwellige und flächendeckende Unterstützungsangebote und Versorgungsstrukturen für Betroffene zu etablieren.
Gesellschaftliche und politische Veränderung
Das remember project initiiert einen politischen und gesellschaftlichen Umdenkprozess im Umgang mit FTD und anderen Demenzerkrankungen. Es setzt sich für eine Entstigmatisierung und einen ehrlichen öffentlichen Diskurs über die Herausforderungen dieser Krankheiten mit all ihren Facetten ein. Betroffene erhalten durch das Projekt eine Stimme, vernetzen sich untereinander und nehmen so aktiv an diesem Veränderungsprozess teil.
Eine frühe Diagnose
Das Ziel einer schnelleren und früheren Diagnose steht besonders im Mittelpunkt. Mit meinen Filmvorführungen und Vorträgen kläre ich direkt über die Frühsymptome dieser heimtückischen Krankheit auf, damit eine FTD für das soziale und medizinische Umfeld früher erkennbar wird und die tiefgreifenden persönlichen und sozialen Folgeschäden begrenzt werden können.
Vernetzung und Forschung
Durch die Vernetzung aller Akteure wird es Forschenden, Erkrankten und Angehörigen ermöglicht, schnell miteinander in Kontakt zu treten. Dadurch können dann etwa sogenannte FTD-Patient:innen-Register weiter ausgebaut werden. Eine Vielzahl an Daten über Erkrankte und ihre Familien, deren spezifischen FTD-Subtyp, die jeweiligen molekularen und genetischen Besonderheiten und viele andere Faktoren werden dabei gesammelt und ausgewertet. Auf diese Weise entstehen ganz neue Chancen für die Forschung, wie etwa die Entwicklung neuer Verfahren zur Früherkennung. Wird beispielsweise die Wirksamkeit einer potentiellen neuen Therapie erforscht, kann FTD-Patienten ein möglicherweise vielversprechendes neues Medikament schnell und passgenau angeboten werden.
Finanzmittel für Versorgung und Forschung
Um das Leben der Betroffenen nachhaltig zu verbessern, braucht es mehr Geld für deren Versorgung. Aber auch Investitionen in die Forschung und Entwicklung von Medikamenten können potenzielle therapeutische Durchbrüche ermöglichen und eine Heilung von FTD und anderen Demenzen in greifbare Nähe rücken lassen.